Golfclub Issum plant für die Zukunft

Die Tageszeitungen Rheinische Post und NRZ/WAZ haben jetzt das Driving Range Projekt des Clubs zum Anlass genommen, um über den Golfclub Issum-Niederrhein einen längeren Beitrag zu schreiben. Den kompletten Beitrag finden Sie im Netz oder auch nach Klick auf das Foto.

Die Issumer Golfer planen für die Zukunft: Die Mitgliederversammlung des 1973 gegründeten Golfclubs am Pauenweg beschloss im April bis zum Frühjahr 2021 die Verlegung der wichtigsten Übungsanlage – der sogenannten Driving Range – auf die andere Seite des Pauenwegs. In zwei Schritten wird der Ausbau in den nächsten Jahren vollzogen, der Club wird mit seinen rund 600 Mitgliedern einen sechsstelligen Betrag aus Eigenmitteln in das Projekt investieren.

Durch die Abstimmung mit dem benachbarten Landwirt wird das Projekt abgesichert, mit dem Neubau eröffnen sich für den Club und seine Mitglieder zusätzliche Perspektiven. „Wir haben durch Angebote wie Schnuppermitgliedschaften, spezielle Konditionen für junge Erwachsene unter 35 Jahren oder die Familienmitglied-schaft bereits im letzten Jahr die Attraktivität einer Mitgliedschaft in Issum für viele erhöht“, so Präsident Andreas Becker.
„Für Anfänger haben wir in diesem Jahr ein Starterpaket zusammengestellt, das Einsteigern die Möglichkeit gibt, das Golfspiel zu lernen und in diesem Paket zum Vorzugstarif Golfschläger zu bekommen“, ergänzt Vorstandsmitglied Dirk Dratsdrummer.

Seit vor mehr als zwei Jahren der neue Vorstand gewählt wurde, wurden in ehrenamtlicher Arbeit viele Schritte getan, um die Zukunft des Clubs zu sichern. „Die Aufnahmegebühr für eine Vollmitgliedschaft beträgt nur noch 45 Euro, Investitionsumlagen oder ähnliche Zusatzkosten gibt es beim Eintritt nicht mehr“, so Dirk Dratsdrummer. Hauptziel ist in Issum die Sicherung der Platzqualität: Allein mehr als 30.000 Euro hat der Club im Frühjahr in die Hand genommen, um die Bewässerung der Anlage zu optimieren. „Wir gehören damit zu den wenigen Clubs, die auch im Hochsommer exzellente Spielbedingungen ohne betonähnliche Bodenverhältnisse bieten können.“ Ein Team von sechs Greenkeepern garantiert hervorragende Spielbedingungen, insgesamt sind rund ein Dutzend Angestellte für den Club in der Platzpflege und in der Verwaltung tätig. Auch im Winter wird auf Sommergrüns gespielt, wenn auf vielen Anlagen am Niederrhein bereits die Fahnen nicht mehr auf den Grüns, sondern nur noch auf sogenannten Wintergrüns im Fairway stecken.

Investitionen und Umlagen: Vorbehalte unbegründet
Der ehrenamtliche Vorstand weiß, dass Interessenten vor allem Angst vor zusätzlichen Umlagen haben. „Diese Vorbehalte sind unbegründet, jede Investitionsmaßnahme und jede Erhöhung der Jahresgebühren muss von der Mitgliederversammlung genehmigt werden und kann dann erst im nächsten Jahr umgesetzt werden“, informiert Andreas Becker. Jedes Mitglied kann somit vor Wirksamwerden einer Erhöhung noch über den Verbleib im Club entscheiden. „In den letzten zehn Jahren hat es keine Umlage gegeben, die Planungen sind so ausgerichtet, dass eine Finanzierung der Ausgaben ohne weitere Umlagen möglich ist“, erklärt Andreas Becker.

Die Verantwortlichen machen keinen Hehl daraus, dass sie auch in den nächsten Jahren noch mit weiter sinkenden Mitgliederzahlen rechnen. „Die Gründergeneration geht aus Altersgründen, der Golfmarkt hat sich mit deutlich gewachsenem Angebot zum Käufermarkt entwickelt“, so Dirk Dratsdrummer. Der Vorstand setzt für die Zukunft vor allem auf zusätzliche Attraktivitätssteigerung für die Mitglieder, die ganzjährige Bespielbarkeit des Platzes und die naturnahe Lage des Golfclubs.

Grundsätzlich bietet der Club für alle Altersgruppen eine Heimat, im Blick haben die Verantwortlichen aber vor allem die Zielgruppe 50 plus. „Gerade aktive Ballsportler aus Tennis, Fußball oder Handball entdecken dann den Golfsport für sich“, informiert Dirk Dratsdrummer. „Mit 1.188 Euro Jahresgebühr für eine bis zu zwei Jahre mögliche Schnuppermitgliedschaft (danach 1.470 Euro für die Vollmitgliedschaft) ist die Golfclub-Mitgliedschaft kein Schnäppchen, ist aber nicht mehr, als viele Menschen für einen Skiurlaub oder andere Hobbies ausgeben.“ Seine einfache Rechnung: Schnuppermitglieder zahlen 3,25 Euro pro Tag für ihre Golfclubmitgliedschaft. (Quelle: Rheinische Post Geldern, WAZ/NRZ Moers).